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Essener Philharmoniker

Dirigenten & Solisten: Dirigenten

Spanjaard, EdEd Spanjaard studierte Klavier und Dirigieren in Amsterdam und London. Er begann seine Karriere als Repetitor des Royal Opera House, Covent Garden, und bei den Bayreuther Festspielen. Spanjaard hat zahlreiche Opernneuproduktionen geleitet wie u. a. "Cos fan tutte" (mit dem Orchester des 18. Jahrhunderts), "Der Ring des Nibelungen" (Dutch Touring Opera), "Pelléas et Mélisande" (Lyon) und mehrere Kammeropern von Guo Wenjing (Holland Festival, Paris, Frankfurt). Seine lange und erfolgreiche Leitung des Nieuw Ensemble führte zu vielen Premieren und Tourneen, u. a. zu Festivals in Edinburgh, Berlin, Venedig und Shanghai. Aus fruchtbaren Zusammenarbeiten mit Komponisten entstanden neue Werke und CD-Aufnahmen (u. a. Carter, Harvey, Ferneyhough, Donatoni und Loevendie).

Als Dirigent im sinfonischen Bereich erarbeitete sich Spanjaard ein breites Repertoire in seinen Jahren als Chefdirigent des Limburgs Symfonie Orkest. Dabei widmete er u. a. Programme einzelnen Komponisten (Messiaen, Ravel, Dvořák, Bartk) und gestaltete eine halbszenische Aufführung von "Le Martyre de Saint-Sébastien", für die auf seine Initiative ein neuer Text sowie eine Choreografie geschaffen wurden. Zudem ist er ein regelmäßiger Gastdirigent des Koninklijk Concertgebouworkest, v. a. mit französischer Musik (Debussy, Dukas, Roussel) aber auch mit Werken wie Brahms‘ Sinfonie Nr. 2 oder Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5. Zudem hat er u. a. das Dallas Symphony Orchestra, das Danish National Symphony Orchestra, die Münchner Philharmoniker, das Ensemble InterContemporain, das Ensemble Modern und das Klangforum Wien dirigiert.

Als Pianist hat sich Spanjaard auf Liedbegleitung spezialisiert und arbeitete oft mit Elly Ameling zusammen. In jüngerer Zeit konzertierte er mit Maarten Koningberger und nahm mit ihm eine CD auf, die u. a. Mahlers "Des Knaben Wunderhorn" umfasst. Seine Aufnahmen decken ein breites Repertoire ab: Von Mozarts Konzertarien mit Lenneke Ruiten bis hin zu einer Aufnahme mit Werken von Ton de Lleuw und Rudolf Escher (ausgezeichnet mit dem Edison Award) und einer DVD mit Boulez‘ "Eclat" in Zusammenarbeit mit dem Komponisten. Seit September 2012 ist er Professor für Dirigieren am Conservatorium van Amsterdam. In den kommenden Jahren ist er einer der drei Ersten Gastdirigenten des Orchesters des 18. Jahrhunderts. Letzte Spielzeit debütierte er am Aalto-Musiktheater mit Wagners "Der fliegende Holländer" sowie beim Scottish Chamber Orchestra mit Brahms‘ "Ein deutsches Requiem". Zukünftige Engagements umfassen Auftritte mit dem Orchestre de Picardi, den Bochumer Symphonikern, dem Noord Nederlands Orkest und dem Groot Omroepkoor. Ab der Spielzeit 2017/2018 ist Ed Spanjaard Chefdirigent des Orkest van het Oosten.

Aktuelle Produktionen
6. Sinfoniekonzert - Ein Heldenleben