Essener Philharmoniker

Spielzeit 2016/2017: Kammerkonzerte

In der Philharmonie Essen

Samuel Barber “Dover Beach”, op. 3
Ludwig van Beethoven Streichtrio G-Dur, op. 9 Nr. 1
Ernest Bloch Concerto Grosso Nr. 1

Mit Natalie Arnold, Violine | Ava Polheim, Violine | Magdalena Härtl, Viola | Sampo Korkeala, Violoncello | Michael Giesen, Kontrabass | Margaret Russell, Mezzosopran | Zeynep Artun-Kircher, Klavier

Samuel Barber wollte ursprünglich Sänger werden. Dies zeigt sich in seiner Vertonung von „Dover Beach“ des Dichters Matthew Arnold. Eindrucksvoll übersetzte Barber die facettenreiche Wort und Bildsprache des Gedichts in deskriptive musikalische Details, deren Lyrik einen sinnhaften Bogen spannt zwischen Bildern der Natur und Bildern des menschlichen Daseins. Beethovens Streichtrio zählt nicht nur zu den Eckpfeilern seines Frühwerks und zu einem in der Kammermusik beinahe stiefmütterlich behandelten Genre, sondern stellt, eben weil es dreistimmig ist, an die Musiker besondere Ansprüche, denen Beethoven allerdings in einer quasisinfonischen
Anlage des Werkes gerecht wird. Den Bogen zurück in das 20. Jahrhundert spannt Ernest Blochs Concerto Grosso Nr. 1 für Streicher und obligates Klavier, mit dem der Komponist Antworten auf die Unzulänglichkeiten der Tonalität finden wollte.